VERANLAGUNG / INVESTMENTFRÜHSTÜCK
Bei Börner und Partner können sie in angenehmer entspannter Atmosphere in Ruhe Ihre bisherige Vermögens- und Veranlagungssituation analysieren und mit Mag. Börner entsprechend Ihrer Risikoneigung und Ihres Veranlagungshorizontes eine maßgeschneiderte Lösung für Ihre Wünsche und Ziele bekommen. Gönnen sie sich diesen Vorteil, der normalerweise nur millionenschweren Grossinvestoren vorbehalten ist.
AKTUELLE TIPPS ZUR VERANLAGUNG
Risiken erkennen
Jedes Investment in die Zukunft ist mit Risiken verbunden. Es gibt keine risikofreie Veranlagung! Selbst beim Sparbuch haben sie das Risiko, dass die Bank eingeht, was bei kleineren Banken selbst in Österreich in den vergangenen Jahren mehrmals vorkam und vor dem Zweiten Weltkrieg mit der Creditanstalt sogar eine grosse Bank traf. Auch die Liste der Banken, die nicht immer glücklich mit Ihren eigenen Investmentprofis waren reicht von der Länderbank, über die Kärntner Hypobank und den lokalen Sparkassen und Raiffeisenkassen bis hin zur BAWAG, durch die ganze Branche. Vom Staatsbankrot waren zum Beispiel die argentinischen Staatsanleihen betroffen. Wenn man nun das Kopfpolster oder den Sparstrumpf bevorzugt sind Vergesslichkeit, Einbrecher und die Inflation noch immer da. (siehe Risikohinweise )
Risiken managen
Es gibt Erfahrungen und Methoden um Risken handeln zu können. Der Totalverlust kann allerdings nie ganz ausgeschlossen werden!
Inflation
In Entwicklungsländern, oder auch in Europa zu Krisenzeiten kann man für Millionen nur mehr einen Cafe bekommen. Glücklicherweise haben wir zur Zeit Inflationsätze um die 3 % - allerdings Anfang der 90er Jahre auch über 5 %. Daher muss Vermögensmanagement immer bemüht sein zumindest mehr Ertrag zu erwirtschaften als die jeweilige Inflation. Das klingt nach den Prospekten der Verschiedenen Anbieter leichter als es ist. Denn mit dem Gehaltskonto, oder dem Eckzinssparbuch baut man bei 1,5 % Zinsen pro Jahr einen sicheren Kaufkraftverlust von 1 bis 2 %. Selbst bei längerfristigen Bindungen, oder kostenknapper Anbieter mit 2,5 bis 3,5 % Zinsen liegt man nach Abzug der KESt. meist unter der Inflation. Daher sollte diese Sparform nur für den Notgroschen verwendet werden (je nach Einkommen von € 5.000,- bis € 50.000,-), um die kleinen Unglücke wie Autoreparatur, kaputte Waschmaschinen und ähnliches ohne Kontoüberziehungen ausgleichen zu können. Zur Zeit (Stand 05/2006) sollten sie nicht weniger als 3,5 % für Ihr täglich fälliges Geld kriegen!
Schulden
Nur wenige sind in der Lage Ihr Leben lang ohne Schulden aus zu kommen. Dennoch ist es wichtig beim Vermögensmanagement einerseits günstige Kreditkonditionen aus zu handeln und andererseits die Zeiträume eines Kredits so kurz wie möglich zu gestalten, da dies sonst reine Geldvernichtung für den Kunden ist. Wenn einem Kunden von einer Bank ein Eurokredit mit über 5 % Zinsen gewährt wird und auf der anderen Seite gleichzeitig eine klassische Er- und Ablebensversicherung mit einer Verzinsung zwischen 2,25 und 5 % aufgezwungen wird, ist es schwer den Vorteil für den Kunden zu erkennen. Insbesonders wenn man in dieser Rechnung noch Spesen und Inflation berücksichtigt …
Nur wenn das Zinsverhältnis umgekehrt ist, wie oft bei endfälligen Fremdwährungskrediten, kann der Kunde zeitweise aus dem Zinsdifferenzspiel Gewinne machen. (siehe Finanzierung )
Renditedreieck
Es gibt am Markt immer wieder Angebote, bei denen dem Kunden bei jederzeit verfügbaren Geld Renditen von über 10 % (Inflation plus 7 %) versprochen werden und wenn das dann im Prospekt, oder im Gespräch als garantiert dargestellt wird, kann jeder seriöse Berater das Ergebnis vorhersagen: nämlich Totalverlust. Ob dann die Anbieter dafür ins Gefängnis kommen, oder einige Zeit später wieder unter anderem Namen auftreten ist bei unserem Rechtssystem weniger sicher. Es gibt eben Grenzen des Möglichen! Innerhalb dieses Rahmens kann man aber mit Know-how einiges an Vorteilen für den Kunden erreichen. Als Erklärungsmodell hat sich das Renditedreieck bewährt. Je mehr man wert auf zwei dieser drei Veranlagungsvorteile legt so stärker muss man auf das dritte verzichten!
Liquidität ist am wichtigsten
Beim Vermögensaufbau ist die Liquidität immer an oberste Stelle zu setzen. Wer zwar einiges an Schulden hat, diese aber immer bedienen kann hat kaum Probleme. Wer hingegen grossen Immobilienbesitz und Firmenbeteiligungen hat, aber eine grössere Rechnung sofort zahlen muss, merkt wieviel er Wertverluste bei raschem Verkauf auf Druck hinnehmen muss, um an Bargeld heran zu kommen. (Natürlich macht ein anderer gerade bei solchen Geschäften schöne Gewinne! – Wer gut plant ist öfter der Gewinner!) Besonders schlimm wirkt sich zum Beispiel eine Änderung der Kreditvergabestrategie der Bank bei Firmen aus (z.B. Basel 2, oder Wechsel des erfahrenen Betreuers hin zu einem jungen Mitarbeiter, der Dienst nach Vorschrift macht. – Das hat schon viele Unternehmer in den Konkurs getrieben, wenn keine Reserven rechtzeitig da waren …)
Alles Vermögen hingegen täglich verfügbar zu haben ist zwar aus dieser Sicht von Vorteil, aber das hätte vermutlich wesentliche Ertragsnachteile, weil eben am Sparbuch wieder der Wertverlust im Verhältnis zur Inflation schlagend wird. Daher ist ein Teil des Vermögensmanagements die Liquiditätsplanung. Dabei geht man einmal vom schlimmsten Szenario aus und einmal vom Normalverlauf. Wieviel Geld brauche ich täglich abrufbar? Wie wirken sich Schicksalsschläge aus? (Verzögerung von Zahlungsflüssen, Arbeitslosigkeit, Einbrüche, Autoreparatur, kaputter Geschirrspüler, Scheidung, etc.)
Hier zeigt die Erfahrung das ein Unglück selten allein kommt.
- Wie schaut die Haushaltsrechnung aus?
- Bei zu hohen Ausgaben: Wo kann ich sparen?
- Wo kann ich die Einnahmen steigern?
- Wie kann ich das Gehalt erhöhen?
- Wie sind die Mittelfristigen Ziele?
- Wie sind die langfristigen Ziele?
All diese Parameter tragen zur optimalen Liquiditätsplanung bei. Wir sind gewohnt mit Unsicherheiten zu arbeiten und helfen Ihnen bei der langfristigen Planung und Umsetzung in verschiedene kleine leichter bewältigbare Schritte. Je genauer vorbereitet sie in das Gespräch mit uns gehen, desto effizienter können wir dann gemeinsam arbeiten.
Sicherheit
Gerade in Österreich ist die Sicherheit ein sehr hohes Gut. Auch wenn man durchaus auch Gewinne machen möchte, so hört sich doch meist der Spaß auf, wenn man Teile des schwer erarbeiteten Geldes verliert. Daher geben grosse Stiftungen, oder vermögende Privatpersonen oft auf den ersten Bick moderate Vorgaben, wie Inflation plus 1 % sicher, oder Inflation plus 2 % nach Steuer als mögliche Zielgrösse. Durch diese Vorgaben kann die Schwankungsbreite (Varrianz in mathematischen Modellen) auf ein sehr geringes Maß begrenzt werden. Für das Vermögensmanagement für uns Normalsterbliche hat sich die Nutzung von Risikostreuung und Zeit als effizientes Mittel zur Risikominimierung bewährt. Hier sei nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es keine risikolose Veranlagung gibt und selbst bei Garantieprodukten Restrisiken nicht ausschliessbar sind. Daher ist es nie gut sein ganzes Vermögen auf eine Karte zu setzen. Selbst wenn es Fondsgesellschaften und Manager verschiedener Banken gibt, die lange Trackrekords, Top Performance und super Medienberichte vorweisen können, kann das nie eine Garantie für die Ewigkeit sein! Gerade deshalb ist es wichtig einen unabhängigen Vermögensberater zu haben, der Ihnen die Produkte verschiedener Banken, Versicherungen und Fondsgesellschaften anbieten kann.
(Bitte anklicken, um die Grafik zu vergrößern!)
Durch Risikostreuung kann man das Einzelrisiko deutlich minimieren. Selbst bei kleineren Vermögen können wir mit Hilfe von Fonds - oder notfalls Dachfonds - noch für eine gewisse Streuung sorgen! Zeit ist der zweite wesentliche Risikominimierer. Das wiederspricht auf den ersten Blick unserer Erfahrung. Denn man glaubt, aus der Erfahrung eher sagen zu können, was man als nächstes tut, oder was passiert, als was man in 10 bis 15 Jahren tut, oder wie sich die Welt entwickelt. Die Mathematik lehrt uns aber das Gegenteil. Für die Praktiker ist das Beispiel des Würfels vermutlich einfacher. Wir können zwar vorhersagen, dass der nächste Würfelwurf voraussichtlich eine 1 bis 6 bringt (Kippe wär ein Soderereignis, dass in der Finanzwelt ebenfalls vorkommt, wie der 11. September), aber es ist schwer zu sagen welche Zahl genau kommt. Nach tausend Versuchen kann man aber relativ genau sagen, wie oft welche Zahl im Schnitt kommt. Genauso kann man auf den Börsen aus der Vergangenheit Anhaltspunkte für die Zukunft ableiten. Man darf nur nie vergessen, dass die Wirtschaft viel komplexer ist, als das einfache Modell des Würfels. In homogenen Systemen ohne Systembruch ist die Zeit ein stabilisierender Faktor. Einfacher formuliert: Wer viel Zeit hat sein Geld in Aktien zu veranlagen wird eher gewinnen, als derjenige, der nur auf kurze Zeit zockt. "Buy and Hold" ist daher ein alter Börsengrundsatz. Gute Nerven und Disziplin sind gerade im langfristigen Sicherheitsmanagement wichtig. Das soll nicht die Kreativität und Vielfalt einschränken, aber auch hier ist der richtige Mix entscheidend.
Nicht der Masse nachlaufen
Nur die Ungewissheiten ermöglichen die hohen Gewinne (Wer auf einen Favoriten setzt gewinnt zwar sicherer, aber wenig. Wer einem Aussenseiter traut, kann mehr gewinnen.) Wer die Gewinnzahlen der letzten Lottoziehung noch mal setzt hat dadurch keine höheren Chancen. Am Aktienmarkt ist das noch brutaler. Wer auf die Aktien setzt mit denen der Nachbar die letzten drei Jahre Gewinne gemacht hat, oder die Fonds kauft über die in Zeitungen steht, wie gut sie in der Vergangenheit nicht waren kauft sich auf einem hohen Kurs ein und damit zu einem erhöhten Risiko! Lustigerweise ist das Lemming-Verhalten gerade in Geldsachen ein häufiges Phänomen. Gerade in Börsehochphasen boomen Online-Direkt-Banken. Je mehr Gewinne schon gemacht werden, desto mehr Marktteilnehmer mit immer weniger Wissen und Plan kommen dazu, bis kurz vor dem Crash die "Hausfrauenhosee" einsetzt. Das treibt zusätzlich die Kurse hoch und koppelt sie von der Realität ab. Das Erwachen ist meist herb! Gottseidank, im Gegensatz zu den Lemmingen, nur in wenigen Fällen tödlich. Ihr Vermögensberater unterstützt sie bei der Erstellung der persönlichen Veranlagungsstrategie und hilft auch dabei, diese dann ein zu halten und nicht jeder bunten Seifenblase zu erliegen.
Ertrag
Hier kommt dann unser Fach und Marktwissen ins Spiel!
Wir gehören keiner Bank, Versicherung, oder Fondsgesellschaft. Daher müssen wir Ihnen keine Ladenhüter irgendeines Anbieters unterjubeln. Unser Büro ist auch bewusst in günstiger Lage zentral für Ostösterreich in St. Pölten gelegen. So können sie ungestört beim Investmentfrühstück bei Kaffee / Tee und Semmel mit uns Ihre Wünsche und Ziele und daraus abgeleitet den Liquiditätsbedarf und die Risikoneigung besprechen.
Wir sind als Versicherungsmakler und Vermögensberater entsprechend ausgebildet und haben langjährige Erfahrung. Wir beraten Sie im Auftrag der WPDLU Fundpromotor, Epicon, BCA und legen Ihnen auch gerne die entsprechenden Ausweise jeweils vor. Dann präsentieren wir Ihnen ein Veranlagungsportfolio und erklären die Chancen und Gefahren der einzelnen Produkte. Dann können sie selbst nach persönlichen Neigungen und Sympathien aus dem breiten Angebot auswählen.
Unsere Produktpalette reicht von einzelnen Fonds (Geldmarkt, Anleihen, Aktien, Misch/Dachfonds) über offene und geschlossene Immobilienbeteiligungen, Schiffsbeteiligungen, bis zu gebrauchten Englischen und Amerikanischen Gebrauchtmarktpolizzen. Natürlich bieten wir Ihnen auch die klassischen Produkte, wie Bausparer, Kindersparpläne, staatlich geförderte Pensionsvorsorgen, etc. an.
Speziell für ältere Personen gibt es interessante Modelle, um einerseits das Kapital für die Nachfahren zu erhalten und andererseits die Ausschüttungen für einen schönen Lebensstandard zu nützen.
Besonders interessante Spielmöglichkeiten bieten sich für Selbständige mit hoher Steuerprogression, wo wir in Kooperation mit Ihrem Steuerberater Risikoausgleiche im Eigenkapitalbereich genauso besprechen sollten, wie eine betriebliche Pensionsvorsorge.
Wir freuen uns Sie auch im Vermögensbereich kompetent betreuen zu dürfen.
Sie können wählen, ob Sie unser Investmentfrühstück in unserem Büro genießen möchten, oder lieber zu Hause in Ihrer gewohnten Umgebung beraten werden wollen.
Mag. Thilo Börner erstellt Ihnen einen Veranlagungsplan, der genau auf Ihre ganz persönliche Situation abgestimmt ist.


